Wir leben in einer spannenden Zeit, in der die Gestaltung des eigenen Lebens immer wichtiger wird und wir nicht mehr einfach alles geschehen lassen möchten. Wir haben unzählige Möglichkeiten unser Leben zu gestalten.
Wie gehen wir damit um?
Es gibt Situationen im Leben, da haben wir z.B. so ein “mulmiges” Gefühl im Bauch. Sei es bei gewissen Entscheidungen oder auch in bestimmten Situationen oder Beziehungen. Vielleicht spüren wir sogar, dass uns dieses “mulmige” Gefühl etwas mitteilen möchte zu dieser Situation. Doch was nützt uns dieses vage Gefühl, wenn wir es nicht entschlüsseln können?
Manchmal spüren und wissen wir innerlich aber auch sehr klar, was wir tun müssen und was das Richtige für uns ist.




Focusing ist ein systematischer Weg, genau dieses „körpereigene Wissen“ für uns nutzbar zu machen. Was man häufig mit Intuition oder in der Neurobiologie auch als Bauch-Hirn bezeichnet, sind Aspekte dieses körpereigenen Wissens. Durch den Einbezug von körperlichen Empfindungen in die Selbstwahrnehmung ist es möglich, neue Lösungsansätze zu erarbeiten, seine Persönlichkeit zu stärken und neue Ressourcen für ein bewussteres Erleben zu schaffen.
Focusing wurde von Prof. Dr. Eugene T. Gendlin (geb. 1926, Philosoph und Psychotherapeut) entwickelt. Focusing aktiviert die Quellen in uns, die mehr über unsere Situation „wissen“ als uns aktuell bewusst ist. Dadurch werden nächste Schritte ersichtlich.
Focusing fördert die persönliche Weiterentwicklung, ist gut erlernbar und hilft bei
- Konflikt- und Entscheidungsfragen
- inneren Blockaden: eine Hemmung verstehen und überwinden
- beruflich oder persönlich erlebter “Enge” – sich den nötigen inneren Raum verschaffen
- kreativem Arbeiten: Raum schaffen für kreative Ideen und neue Impulse
- Stresssituationen: eigene Bewältigungsformen entdecken
- destruktiver Selbstkritik: sich davon lösen können